Die nächste Etappe meiner Tour sollte die Fahrt nach Danzig werden. Die alte Hansestadt Danzig hatte schon immer mein Interesse und ich war gespannt auf die polnische Küste.
Auf der E261 geht’s nach Norden. Vor Bydgoszcz (Bromberg), in der Nähe von Kowalewo stehen an der Straßenrändern viele Prostituierte im Alter so von 20-30 Jahren, einige richtig hübsch.

Ich hatte schon gelesen, dass vor allem in den 10 Jahren nach der Wiedervereinigung die preiswerte Prostitution ein häufiger Reisegrund für Männer nach Polen war. Da wundert man sich schon. Andererseits machte es die sonst recht langweilige Fahrt für mich interessanter.

Insgesamt war ich Ende März für diese Tour einfach zu früh. Es war alles recht trüb, grau und dann nieselte es auch noch. Die Landschaft war zu Ostern langweilig und grau.
Ich vermute im Mai, wenn alles grün ist, wäre es eine Fahrt durch eine wirklich schöne Landschaft geworden.


Dann kam ich am Abend so gegen 18 Uhr in Danzig an. Danzig ist groß und hat eine weiträumige Peripherie. Mit dem Navi gelang ich dann in das überraschenderweise vergleichsweise kleine Zentrum.

 

Das Zentrum ist teilweise autofrei. Ich parkte direkt am Fluss und suchte mir in der Nähe ein Hotel. Ich fand schnell das Cycle-in-Hostel, Spichrzowa 15, Einzelzimmer 90 zlt., 22-25 Euro/Nacht. Es hatte sogar Parkplätze vor der Tür, was ich immer beruhigend finde. Als Hostel war es wirklich sehr gut, allerdings darf man nicht den Komfort eines großen Hotels erwarten. Dafür kostet es auch weniger!
Da es direkt in der Innenstadt Danzig ist, konnte ich zu Fuß gleich die Innenstadt gehen. Ich aß noch vor der Brücke schnell einen Döner und dann erkundete ich die sehr schöne alte Hansesadt.


Anstelle eines viereckigen Marktplatzes hat Danzig direkt hinter der Brücke eine zentrale breite Marktstraße. Auch hier gibt es neben Hotels, Bars und Restaurants den obligatorischen Nachtclub (Obsession). Auf der Straße wurde auch Werbung mit Flyern gemacht. Freier Eintritt und günstige Getränke… den Rest muss man dann aber sicher teuer bezahlen :-)

Auf dem Weg zur Oper


Gegenüber von der Kirche gab es einen sehr empfehlenswerten Bäcker. Schon alleine die Schlange im Geschäfft zeigt, dass es hier gute Waren gab. Und tatsächlich, alles was ich probierte war sehr köstlich.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

 

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